Man kann wohl sagen das Cork’d derzeit zumindest nicht wächst und gegenüber Snooth an Boden verloren hat, besonders seit Beginn des Jahres geht es vom Traffic deutlich Berg ab.
Oder war es nur das Eingeständnis, sich nicht intensiv genug mit Cork’d beschäftigt zu haben?
Dezentrale Ansätze sind im Netz, besonders in der aktuellen wirtschaftlichen Lage, angebrachter. Ein Beispiel: Statt ein Social-Network aufzubauen, kann es sinnvoller sein, sich anderen Netzwerken zu bedienen - also zum Beispiel Facebook.
Ein Blick auf die Traffic-Zahlen bei Google macht überigens deutlich, dass es offensichtlich sehr relativ ist was sucks bedeutet. Denn in Deutschland gibt es aktuell leider keine Wein-Community, die auch nur annähernd in die Regionen von Cork’d vorstoßen kann.
Als Liebhaber der asiatischen Küche bin ich natürlich immer wieder auf der Suche nach einem Wein, der auch zu leicht scharfem Essen passt - und den man möglichst täglich trinken kann.
Aufgrund einer Empfehlung habe ich mir den 2007er Riesling Classic vom Weingut Pauser aus Rheinhessen online bestellt - ein Wein, der auch bei scharfer Chili und anderen Gewürzen, u.a. Dank seiner Restsüße nicht in die Knie geht. Er hat eine schöne Frucht und das Verhältnis von Säure zu Süße ist sehr ausgewogen.
Preis-/Leistungsverhältnis stimmen und ich glaube für’s erste ist dies mein neuer Standardwein für die asiatische Küche.
Bei meinem Ausflug in den Kölner-Weinkeller habe ich den Garnacha de Fuego 2007 von den Bodegas “gefunden”. Es war der erste Wein, den ich dort gesehen habe und die Werbung hat mich, da als Super-Kauf angeprießen, sehr neugierig gemacht. Der WineSpectator hat den Garnache de Fuego mit 89 Punkten bewertet und als SmartBuy 2009 bezeichnet.
Trotz des etwas komischen Etiketts (es sieht aus als hätte ein Airbrusher die Flasche mit der Motorhaube eines Muscle Cars verwechselt), habe ich mir mal ein Exemplar mit nach Hause genommen. Das Flammen auf dem Etikett spielen wohl auf das heiße Klima an, das in Catalayud (Spanien) herrscht - ideal für die Garnacha-Rebe.
In der Nase fällt mir der Karamell und reife, dunkle Früchte auf - lecker! Auch im Mund gefällt der Wein sehr gut: schwarze Kirschen, und Der Fuego wurde übrigens nicht im Barrique ausgebaut. Für € 7,50 in der Tat ein guter Kauf. Der Vertrieb erfolgt übrigens offiziell exklusiv über den Kölner-Weinkeller. Bei genauer Suche ist der Wein aber auch bei anderen Händlern zu finden - und sogar günstiger.
Der Supermarkt Penfolds also - Rawson’s Retreat… Eigentlich wollte ich ja keinen Wein im Edeka kaufen. Nachdem ich mich aber im letzten Jahr durch eine Menge Penfolds Weine getrunken habe, wollte ich dennoch mal probieren, was denn der Rawson’s Creek kann.
Letztendlich ist es ein “normaler” Rotwein - durchschnitt. Ein Wein, mit dem man nicht viel falsch machen kann - auch nicht zuviel richtig. Vom Preis-Leistungsverhältnis würde ich ihn als gerade noch okay einstufen.
Eigentlich bin ich ja kein großer Rioja Fan - allerdings muss ich sagen, dass mir der Agnus de Autor Valdelana schon ein kleines Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.
Im Glas ein sehr intensives dunkles rot - und ein dichter Duft.
Im Mund dann sehr vollmundig. Schmeckt nach schwarzen Johannisbeeren, Kirschen. Echt sehr gut! Mehr Infos hier.
Ich glaube den Wein habe ich bei einer Bestellung bei Vinos für eine Freundschaftswerbung bekommen. Für den Preis nachgeschaut habe (12,90 Euro) dachte ich mir dann, er darf auch gut schmecken
Es gab es einen 2004er Fellbacher Lämmler Trollinger, den ich bereits vor einigen Jahren geschenkt bekommen hatte. Offenbar war er im Keller so gut versteckt, dass ich ihn erst gefunden habe. Nicht so schön, da sich der Trollinger nicht zur langen Lagerung eignen soll.
Eigentlich soll der Trollinger schon nach kurzer Zeit sehr zugänglich sein. Etwas schwer zugänglich zeigte sich allerdings diese Flasche - jedenfalls beim öffen. Denn der Korken wollte sich keinen Zentimeter bewegen, sondern zerbröseltet förmlich beim Versuch die Flasche zu öffnen.
Da ich noch eine Flasche habe, werde ich demnächst einen zweiten Versuch starten.
Hier ein Wein mit einer sehr interessanten Rebsorte: Der Saint Laurent, eine alte französische Rebsorte, die zur Burgunderfamilie gehört und in Deutschland sehr wenig angebaut wird.
Der Wein: 2004er Saint Laurent von Dr. Gänz.
Optisch haben wir einen rubinroten Wein mit leicht transparentem Schimmer.
Was sagt die Nase? Ehrlich gesagt: Es ist ein Stinker - der Wein riecht nach einer Mischung aus Brennessel und getrocknetem Stroh, was in der Kombination an einen Kuhstall erinnert. Erfreulich ist zumindest die Cassis Note.
Vom Geschmack her haben wir einen leicht bis mittelschweren Wein. Deutlich schmeckt man den Ausbau im Barique. Der Saint Laurent schmeckt nach frischem, grünen Pfeffer, roter Paprika und ein wenig Salmiak und ein wenig nach Johannisbeere bis hin zur Wildkirsche. Die Frucht aber wird deutlich vom Barrique verdrängt.
Es empfiehlt sich auf jeden Fall den Wein atmen zu lassen, denn dann wird er im Geschmack weicher und damit angenehmer und entwickelt gegen Ende eine ausgeprägte Kirschnote gepaart mit Holzfass.